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The Everest Journal

von Theresa DiMartini September 16, 2021 3 Minuten Lesezeit

rolex gmt on leather strap next to factory oyster bracelet

Bildquelle: Everestbands.de

Heute geht es um die historische Entwicklung der Rolex GMT Master. Es handelt sich demnach um den Vorgänger der heutigen GMT Master II. Im Nachfolgenden werden wir auf besondere optische und technische Änderungen und vor allem die unterschiedlichen Referenzen und Varianten des beliebten Modells eingehen. Im zweiten Teil dieses Artikels werden wir dann die Geschichte der GMT Master II untersuchen. Kommt und fliegt mit...

Anfang der 50er Jahre trat die Fluggesellschaft Pan Am an Rolex heran. Sie wünschten sich eine hochpräzise und zuverlässige Uhr für ihre Piloten, die außerdem zwei Zeitzonen anzeigen musste. Dies sollte es den Trägern ermöglichen, auf langen Flügen über verschiedene Zeitzonen hinweg unproblematisch die korrekte Zeit in der jeweiligen Zone ablesen zu können. Der Erfolg dieses Modells war natürlich nicht nur am Handgelenk von Piloten zu erkennen. Auch Kampfpiloten, vielreisende Geschäftsleute, Astronauten oder Jetsetter jeglicher Art wussten sehr bald um die Vorzüge der GMT Master.

Wir landen im Jahre 1955. Die Rolex GMT Master wird präsentiert. Das GMT steht hier fürGreenwich Mean Timeund meint die mittlere Sonnenzeit am Nullmeridian in Greenwich. Um die wünsche der Airline umzusetzen, wurde eine bidirektional drehbare und zweifarbige Lünette mit 24 Stunden Skala sowie ein zusätzlicher Zeiger eingeführt. So konnte auf der 24 Stunden Skala anhand des zusätzlichen Zeigers die genaue Uhrzeit von 0 - 24 Uhr inklusive Information über Tag oder Nacht abgelesen werden. Praktischerweise sollte dies die Heimatzeit anzeigen, während der schnell verstellbare Stundenzeiger die jeweilige Referenzzeit anzeigen sollte. Die Grundlage dafür bildete der Rolex Turn-o-Graph, jedoch ergänzt um ein 24 Stunden Modul erweitert wurde

Die 1955 vorgestellte GMT Master war die Referenz 6542. Sie wurde in den ersten Jahren mit der Szene weit bekannten “Bakelit” Lünette hergestellt. Aufgrund der hohen Bruchanfälligkeit wurde diese jedoch bald gegen eine Variante aus Aluminum ausgetauscht. Aus diesem Grund sind die Bakelit Varianten der 6542 entsprechend selten und in Sammlerkreisen begehrt. Die erste GMT besaß außerdem noch keinen Kronenschutz und hatte ein bis 50m wasserfestes, 38 mm Gehäuse, in dem die Kaliber 1036, 1065 und 1066 über die Produktionszeit hinweg schlugen. Der Spitzname dieser GMT war übrigensPussy Galore. Wer den Grund dafür wissen möchte, findet hier die Antwort und weitere Spitznamen verschiedener Rolex Modelle. Die Referenz 6542 wurde nur bis 1959 gebaut. 

old rolex gmt

Bildquelle Rolex 6542 @hydrenol (Instagram)

Abgelöst wurde sie im gleichen Jahr durch die 1675, welche daraufhin ganze 21 Jahre lang in Produktion war. Als auffälligste äußere Änderung erhielt sie den heute charakteristischen Kronenschutz. Ähnlich wie es bei der Rolex Submariner nachzuvollziehen ist, änderte sich auch hier die Form des Kronenschutzes über die Zeit - zur Geschichte der Submariner geht es hier. Die neue GMT Master erhielt außerdem ein größeres 40 mm Gehäuse und damit auch eine breitere Alu-Lünette. Im neuen Gehäuse arbeitete zunächst das Automatikkaliber  1565, welches den Datumssprung um Mitternacht beherrschte und später durch das schneller schlagende 1575 abgelöst wurde. Ab 1971 wurde das 1575 außerdem mit demhacking(Sekundenstopp) ausgestattet. Mit der Referenz 1675/8 wurde außerdem die erste GMT Master in Vollgold vorgestellt. Sie war am Oyster- oder Jubileeband erhältlich und kam mit dem bekanntennipple dial. Auch die erstetwo toneVariante der GMT wurde mit der 1675/3 präsentiert, die sogenannteRoot Beer GMT. 

two old rolex gmt watches one rootbeer and one pepsi

Quelle Rolex 1675/3 und1675 @watch4lyfe (Instagram)

In dieser langen Produktionszeit gab es natürlich innerhalb der Referenz zahlreiche unterschiedliche Varianten, die sogenannten Marks (MK). Das gilt natürlich auch für alle anderen Referenznummern. Sie unterscheiden sich vor allem durchgilt dials,chapter rings,mattoderglossy dialsoder einfach andere Schriftarten bzw. leicht versetzte Schriftzüge. Außerdem wurde die FarbkombinationPepsi,also eine blau-rote Lünette, später durch eine schwarze Lünette ergänzt. 

Mit Einführung des Kalibers 3075 wurde es Zeit für einen Modellwechsel. 1981 wurde daher die neue Referenz 16750 lanciert. Mit ihr wurde  auch die Datumsschnellstellung eingeführt. Sie war weiterhin mit beiden Armbändern und außerdem alsbi colorbzw. Vollgold Variante erhältlich. 

Das letzte Modell der GMT Master Serie, dessen Produktionszeitraum sich mit der GMT Master II zum Teil überschnitt, war die Referenz 16700 im Jahre 1988. Mit ihr führte Rolex das Kaliber 3175 und auch das Saphirglas in die GMT Master ein, nachdem die Kunden kurze Zeit die Wahl zwischen einem Kunststoffglas in der GMT I und dem Saphirglas bei der GMT II hatten. Die 16700 gab es nur alsPepsioder mit schwarzer Lünette und als Stahlvariante. Im Titelbild sieht man übrigens diePepsi16700 an einem unsererswiss made Lederbänder auf den beliebten Everest Uhrenrolllen liegen. 

3 gmts in hand

Quelle Rolex 1675, 16750 und 16710 @watch4lyfe (Instagram)

Unser Flug geht bald mit der Geschichte der Rolex GMT Master II weiter. Bleibt dran!

 

Von @watch_out_germany (Instagram)

 

Theresa DiMartini
Theresa DiMartini


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