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The Everest Journal

von Theresa DiMartini Oktober 24, 2021 3 Minuten Lesezeit

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Um diese Denkweisen nachvollziehen zu können, ist jedoch zunächst der Rückblick in die Vergangenheit sinnvoll.

Historie

Lange Zeit fanden lediglich große Taschenuhren Verwendung. Während diese zwar zweifellos dem Träger die Zeit verraten haben, waren sie doch aufgrund ihrer Größe und umständlicheren Handhabung eher Schmuckstück als Werkzeug. Mit dem Fortschreiten der Industrialisierung und dem Fortschritt in der Wissenschaft waren jedoch immer mehr Menschen dazu gezwungen, die Zeit möglichst zuverlässig, präzise und schnell abzulesen. Bedarfsträger waren insbesondere Piloten, Wissenschaftler oder das Militär. Für diese Gruppen war das Mitführen und Ablesen einer Taschenuhr nämlich unnötig kompliziert und hat die vorstehend genannten Voraussetzungen an ein Werkzeug gerade nicht erfüllt. 

Ein besonders wichtiger Impuls wurde durch Louis Cartier und dem Piloten Santos Dumont gesetzt. Mit den Vorgaben eine Uhr zu entwickeln, die beim Fliegen praktisch abgelesen werden konnte, entwickelte Cartier eine der ersten Armbanduhren. Wenn auch nicht die Erste Uhr ihrer Art, hatte dieSantos Dumont doch einen erheblichen kommerziellen Erfolg, der die Entwicklung und Herstellung von Armbanduhren massiv prägte. Der Einsatz dieser neuen “Werkzeuge” fand sehr bald nicht nur in den beruflich bedingten Gebieten statt, sondern wurde aufgrund der vielen Vorteile auch für Jedermann zum gerne getragenen Objekt. 

Es lässt sich also erkennen, dass bereits früher die Uhren gemäß ihres ursprünglichen Bedarfs ausgesucht wurden: Die elegante Taschenuhr als Schmuckstück und die Armbanduhr für den Einsatz als Werkzeug. Während heutzutage fast ausschließlich nur noch Armbanduhren getragen werden, gibt es jedoch auch hier verschiedene Typen von Trägern, die eine gewisse Analogie zulassen.

Typ: Keine Kratzer!

Der Trägertyp, der keine Kratzer an seiner Uhr haben möchte, vermeidet dies mit allen Mitteln. Die Uhr wird möglichst wenig getragen und wenn, dann nur mit äußerster Vorsicht. Die lang ersehnte Uhr lagert sicher im Safe oder geschützt in einer Uhrenrolle. Es gibt mittlerweile sogar Schutzfolien, die auf den Flanken der Uhren oder am Armband aufgebracht werden, um die Uhr bestmöglich zu schützen. Menschen, die ihre Uhren in dieser Form hüten, sehen die Uhr höchstwahrscheinlich als Wertgegenstand - egal, ob es sich um emotionalen oder monetären Wert handelt. Der Investmentgedanke ist heutzutage zumindest recht häufig zu beobachten. Kommt dann doch ein Kratzer auf die Uhr, so handelt es sich im Auge dieses Typs um einen Schaden an der Uhr, der im besten Fall sofort behoben werden muss. Außerdem sehen sie die optische Perfektion der Uhr in Gefahr und fühlen sich mit dem Wissen eines Kratzers am geliebten Schmuckstück äußerst unwohl. Die Denkweise und auch die Nutzung der Uhr erinnert hier an den Träger von Taschenuhren.

Um Angst vor Schäden am Armband vorzubeugen, bietet Everest übrigens eine riesige Auswahl hochqualitativer Armbänder für viele aktuelle oder vintage Luxusuhren an. Klickt hier, um euer Stahlarmband zu schützen.

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Typ: Kratzer beweisen Charakter!

Dieser Typ der Uhrenträger gehört zu den Menschen, die die Uhr als Werkzeug oder Gegenstand des täglichen Gebrauchs nutzen. Ein Kratzer ist nicht unbedingt ein Schaden an der Uhr, sondern wird im Auge des Trägers gerne als Zeichen von Charakter gesehen. Getreu nach dem Motto “jeder Kratzer erzählt eine Geschichte” erinnert die Uhr vielleicht an die Hochzeitsreise, die Geburt der Kinder oder einem heftigen Stoß beim Schleppen von Getränkekisten. Das Beseitigen von Kratzern durch Politur kommt für diesen Typen nicht in Frage, da er im besten Fall die Geschichten und den aufgebauten Charakter der Uhr an die nächste Generation weitergeben möchte. Der Uhr einen Charakter zuzuweisen, findet sich vor allem im Kreis der Sammler von vintage Uhren, wo die Uhr mit einer Portion Geschichte oder Patina sogar an Wert gewinnen kann. Unter diesem Link sind wir übrigens scherzhaft auf die verschiedenen Typen von Uhrensammlern eingegangen!

dirty tudor watchQuelle @fadedbezel (Instagram)

Die bescheidene Meinung...

Wenn wir ehrlich sind, ist wahrscheinlich niemand darauf erpicht Kratzer auf seine Uhr zu bringen. Wenn man viel lang erspartes Geld für eine Uhr ausgibt, kann sowas natürlich wehtun. Aber bedeutet dies gleich, dass die Uhr nicht mehr perfekt ist? Dass wir einen Schaden zu beklagen haben? Ich denke nicht! Denn warum tragen wir unsere Uhren denn? Warum schätzen wir sie so wert und warum brennt die Leidenschaft für diese kleinen Gegenstände in uns? Weil sie unseren Alltag aufgrund ihrer Funktionen bereichern, weil sie uns aufgrund ihrer Technik beeindrucken, weil wir die wertvolle Ressource der Zeit wertschätzen und diese am liebsten festhalten und mit schönen Erinnerungen verbinden wollen. Das funktioniert meiner Meinung nach nicht, wenn die schöne Uhr im Schrank liegt.

Natürlich gibt es hier kein richtig oder falsch. Sehr wahrscheinlich fallen die meisten der Leser in die Mitte dieser verschiedenen Typen. Das Wichtigste ist, dass wir die Uhren genießen, egal ob sie getragen werden oder darauf warten müssen. Es ist die Leidenschaft zu den Uhren, die die Sammler und Enthusiasten verbindet. Darauf kommt es an.

 

Von @watch_out_germany (Instagram)

 

Theresa DiMartini
Theresa DiMartini


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